Samstag, 20. Dezember 2014

Von all den Drachen und Feen

Als Kind war ich begeisterte Geschichtenerzählerin. Nicht anderen habe ich Geschichten erzählt, sondern mir selber, meine eigenen ausgedachten.
Wenn ich in die Wiese vor meinem Haus sah, sah ich Geschichten.
Wenn ich im Auto aus dem Fenster sah, sah ich ganze Filme vor meinen Augen abspielen.
Sie waren überall, um mich herum.
Zusammen mit meiner ebenso kreativen Schwester, dachten wir uns gemeinsam komplexe Geschichten aus. Schon damals lebte ich mehr in den Wolken, als auf der Erde.
Ich fing an die Geschichten aufzuschreiben, wie einen Roman, malte Bilder dazu und damals konnte ich sogar noch gut zeichnen.
Leider lies all das, als ich älter wurde, etwas nach. Da kam dann kurz die Zeit des mitlaufens.
Drachen und Feen waren nicht mehr so cool und zeichnen, pah, geh ich lieber shoppen, hieß damals die Devise.
Doch immer wieder verlor ich mich in den Soundtracks von Filmen, die ich liebte und sie sind mir bis heute als große Inspirationsquelle geblieben.
"Feast of Starlight" hat mich unter anderem zu folgendem Bild inspiriert:

"The last of the snow elves" - December 2014
Mit  siebzehn kam ich dann in den Genuss von Photoshop und fing an mit mir selbst Neue Welten zu erschaffen. Anfangs war das sehr fremd für mich, besonders für meine Freunde. Viele haben das damals nicht verstanden. Einige fragten mich :"Hälst du dich jetzt für ein Model?"
Nein, das tue ich nicht.  Doch ist es viel einfacher mit sich selbst zu arbeiten, als erst ein Model anzurufen, die Idee zu erklären und Hand aufs Herz, manche Dinge kann man schwierig in Worte fassen. Und ja, warum sich selbst nicht zum Protagonisten seiner eigenen Welten machen? Für mich ist es immer spannend mich neu zu gestalten, zu "verwandeln" in etwas ganz anderes, das mit meinem realen Ich nur noch wenig zutun hat. Außerdem findet man auf dieser Reise auch vieles über sich selbst raus, zum Beispiel weiß ich jetzt, dass meine Lieblingsfarben eindeutig türkis, silber und blautöne sind. Zwischendurch hatte ich natürlich Geschmacksverirrungen, bis ich das gemerkt habe...aber nun weiß ich, dass in den Farben meine Stärken liegen.

Drachen und Feen hatten mich schon immer fasziniert. Drachen bewunderte ich schon immer, als Kind war ich ganz närrisch nach Drachenfiguren. Auch heute noch stehen alle in meiner Wohnung, mittlerweile leider etwas verstaubt. :D
Auf die Frage "Was ist dein Lieblingstier?" antwortete ich immer stur 'Drache!'
"Ja, aber die gibt es doch gar nicht, das sind doch nur Fabelwesen."
Was sie sagten, war mir egal. Ich liebte Drachen und für mich waren sie real.

Die klassischen Feen hatten mich dagegen nie so verzaubert, sie waren zu mädchenhaft und elegant für mich. Ich war eher der kriegerische Typ, der auch mal durch den Schlamm robben würde, wenn es sein müsste.
Doch durch Peter Jackson's Darstellung der Elben von 'Der Herr der Ringe', 'Hobbit' entdeckte ich meine Faszination dafür. Außerdem ziehen mich silberblonde Haare magisch an und damit hatte mich Thranduil wirklich in seinen Bann gezogen, ebenso ist mir Tauriel unglaublich sympathisch, auch wenn viele sie nicht mögen, weil sie im Buch nicht existiert. Who cares?
In vielerlei Hinsicht erinnert sie mich an mich, sie passt nicht in die klassische Kategorie der Elben, wurde verbannt, weil sie ihr eigenes Ding macht und hat dazu auch mehr Temperament als gewöhnliche Elben.
Egal, ich komm vom Thema ab... :) Im Großen und Ganzen kann man sagen und sehen,  dass Drachen und Feenwesen in meinen Bildern einfach schon eine große Rolle spielen...

Hier ein paar Bilder der Selbstdarstellungen, von den letzten 3 Jahren.


Und hier ein vorher/nachher vom Neuesten:


Samstag, 15. November 2014

Von damals bis heute

Etwa um diese Zeit genau im November vor zwei Jahren, als ich achtzehn war, meldete ich mich mehr aus Spaß auf DeviantART an. Ich hatte dann in den nächsten zwei Monaten ein paar stock-photos hochgeladen aber meistens ohne Erfolg. Anfang des Neuen Jahres dann, also 2013, sah ich, dass ein stock-photo eine Daily Deviation erhielt und plötzlich hatte ich um die 200-300 Follower mehr. Meine Fotos wurden gesehen.

Erstmal wusste ich nicht wie ich damit umgehen soll und wie ich weitermachen soll, denn ich hab mich einfach nur rießig gefreut.
Also fing ich daraufhin an immer regelmäßiger stock-photos hochzuladen und "up-to-date" zu bleiben.
Damals hatte mich zwar die digitale Kunst bereits fasziniert aber ich hatte sie noch nicht verstanden.
(Wobei ich mich frage, ob man Kunst überhaupt irgendwann versteht.)
Trotzdem wollte ich nicht nur stock-photos hochladen, ich wollte mehr als das, ich wollte meine eigenen Welten erschaffen.
So begann ich dann erst mit Gimp-, später mit Photoshop,  Composings zu erstellen.

 
 Das ging dann eine ganze Weile so...Stocks hochladen, Artworks erstellen, besser werden usw.
In dieser Zeit lernte ich dann auf DeviantART immer mehr Leute kennen, die ich heute gar nicht mehr auf meiner Reise wegdenken möchte. Aus aller Welt fand ich-, ja schon fast Freunde. 
Besonders zwei Menschen aus Schweden, die ich durch die Seite kennenglernt habe, liegen mir heute sehr an Herzen.  Es sind ganz wundervolle Menschen. Aber nicht nur die! Ganz viele von Deviantart sind unglaublich herzlich und mit der Zeit fängt es an, dass jeder jeden kennt. Man weiß wo man sich mit Fragen hinwenden kann, man weiß wen man anschreiben sollte, wenn man mit jemanden zusammen arbeiten möchte.... die Liste geht ins unendliche weiter.

Im Dezember 2013 entschied ich mich dann, anfangs mit Zweifeln, eine Facebook Page mit meiner "Kunst" zu erstellen. Es war ein komisches Gefühl, denn ich hatte die Befürchtung, dass viele Freunde das falsch verstehen würden.
"Hält die sich jetzt für was besseres? Für einen Künstler?" waren so Fragen, die mir dann durch den Kopf schossen. Zu der damaligen Zeit machte ich mir noch viele Gedanken darüber, was andere von mir denken könnten.
Trotzdem entschloss ich mich dann zu dem Schritt und bereue ihn bis heute nicht.
Dieser Schritt ist heute elf Monate her und es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit.

Liancary war also geboren.
Mein Ziel war es damals 1.000 Gefällt-Mir Angaben in einem Jahr zu erreichen, doch machte ich mir darüber nicht viele Hoffnungen.
Heute, November 2014 sind es über 2.700 und das ist weit mehr, als ich mir hätte wünschen können.
Für manch einen mag das wenig und lächerlich erscheinen aber mir bedeutet es die Welt, denn bevor alles anfing war ich nur ein Mädchen, das nicht an sich selbst glaubte und nicht wusste, ob es überhaupt irgendetwas kann. Heute weiß ich, dass ich mehr als nur eine Sache gut kann.

2014 war das Jahr, in dem sich am meisten veränderte und gleichzeitig war es auch mein bestes Jahr.
Die Anzahl der Follower auf Facebook stieg zeitgleich  mit dem Anstieg der Follower auf Deviantart. Doch ich wusste, faul sein geht nicht, das wäre nicht gut. Ich muss neue Arbeiten liefern um im Rennen zu bleiben. Glücklicherweise war das auch lange Zeit kein Problem, weil ich enorm viel Freizeit dieses Jahr hatte, wofür ich sehr dankbar bin.
In der Zeit konnte ich enorm viel dazu lernen, - nicht nur im technischen Bereich, sondern generell. Ich lernte mit "Kunden" zu arbeiten, weil plötzlich das Interesse da war.
Ich lernte mit Lob umzugehen und stritt nicht mehr alles sofort ab, sondern nahm es dankend an.
Ich lernte das Gefühl kennen, wie es ist andere glücklich zu machen, nur weil du das machst, was du gut kannst.
Es ist eines der besten Gefühle überhaupt.
happy lia, sommer 2014
Plötzlich war ich nicht mehr nur das Girl von DeviantArt, sondern war auch auf einmal auch auf Facebook präsent.  Die Nachfragen wurden zahlreicher, je mehr ich mit anderen Menschen arbeitete.
Natürlich war das nicht immer alles so einfach, wie es klingt. Oft musste ich pseudo social-media-marketing betreiben, indem ich häufig in Facebook-Gruppen postete, an Magazine meine Bilder gesendet habe, und und und...
All das ist natürlich auch mit Arbeit verbunden und ist auch zeitintensiv aber es lohnt sich, wirklich.
Als beispielsweise das "Dark Beauty Magazine" anfing monatlich ein Bild von mir hochzuladen hat mich das unglaublich stolz gemacht. Die Bilder erreichten innerhalb eines Tages mehr als 10.000 Likes, eine Zahl, die man sich so gar nicht vorstellen kann.
Dann hatte ich die 1.000 Likes geknackt und wenige Zeit später schon fast 2.000 ...
und heute sind es, wie gesagt mehr als 2.700 und ich danke einfach jedem einzelnen von euch, der mir nach wie vor auf meiner Reise folgt.

Im September war dann für mich persönlich der Höhepunkt, meiner künstlerischen Reise für dieses Jahr.
Durch einen unglaublich glücklichen Zufall hatte ich die Chance, den internationalen Fotografen Benjamin Von Wong einen Tag lang bei einem Shooting in den Saalefelder'Feengrotten mit ein paar anderen zu begleiten.
Es war einer der besten und lehrreichsten Tage meines Lebens.
Umso stolzer hat es mich anschließend gemacht, als Benjamin als Editor von "500px" ein Bild von mir "gefeatured" hat.
Da gab es also wirklich einen Fotografen draußen, der  richtig Ahnung hat und einige meiner Bilder trotzdem toll findet. Das musste erstmal verdaut werden. :D
2014, was für ein tolles Jahr. <3

Heute ist alles etwas schwieriger unter einen Hut zu bekommen. Ideen habe ich hunderte. Fototermine stapeln sich bis Mitte Februar und Anfragen wegen Fantasy-Composings häufen sich auch immer mehr. Nur was mir jetzt fehlt, ist die Zeit.
Mittlerweile fing ich wieder das "arbeiten" an und verbring einfach von 7 uhr - 17:30 keine Stunde am PC. Manchmal ist es dann ermüdend, wenn man  abends erschöpft von der Arbeit ist und dann in Facebook sieht, dass man noch 10 Nachrichten/Anfragen beantworten muss.
Aber das ist wohl das kleinste Übel. Ich denke sogar, das geht allen so, die langsam aber sicher ihr eigenes Ding aufbauen.
Und für nichts auf der Welt würde ich all das eintauschen. Denn mittlerweile macht mich dieses "Hobby" voll und ganz aus.  Ich bin nicht mehr einfach nur Lia, sondern bin jetzt die Lia, die Bilder macht.

Dennoch hat die Große Reise für mich erst begonnen. Es gibt noch so vieles zu sehen, zu lernen. Ich will noch soviele unentdeckte Orte finden, zu schönen Plätzen reisen, mit kreativen und lieben Menschen zusammen arbeiten und dazu brauche ich auch immer wieder Deine Hilfe.
Ohne Geld geht nichts, das weiß jeder und zuviel davon hat auch keiner von uns.
Trotzdem würdest du einen brotlosen, armen Künstler wie mich unglaublich glücklich machen, wenn du im Shop etwas findest, dass dir gefällt !
Schau einfach mal vorbei :)
Liancary Shop


Sonntag, 19. Oktober 2014

Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Die letzten drei Monate waren die besten meines Lebens. - und das ohne einen Grund. Ich habe weder im Lotto gewonnen, noch Karriere gemacht oder sonstwas.
Momentan habe ich sogar die selben Probleme, die ich letzten Herbst auch hatte. Geldprobleme, Jobprobleme, läuft alles nicht immer ganz glatt. Letztes Jahr hat mich das runtergezogen. Ich bekam Schlafprobleme, Depressionen und achtete kaum noch auf mich.
Wie kann es also sein, dass ich jetzt bei der selben Problematik plötzlich glücklich bin und jeden Tag strahle? (Nein, ich nehm keine Drogen und auch keine Tabletten x'D)
Ich habe ganz einfach meinen Lifestyle geändert.

Lindsey Stirling ist seit 4 Jahren eine große Inspiration und Motivation für mich gewesen. Ich liebe ihre energiegeladene, liebevolle und lustige Art. Sie lebt gesund, glücklich und zieht andere Menschen automatisch mit auf diesen Weg. Ihre Musik läd auch regelrecht dazu ein, sich zu bewegen. Aber zu fünf Liedern etwas herum hampeln bringt nicht wirklich was.
Ich wollte immer Beine wie Lindsey haben, sei ehrlich, wer will solche Beine nicht?
Doch ich war faul und gab mich mit dem Gedanken zufrieden, dass ich ja Dank guter Gene eh nicht fett bin. Wenn ich euch sage, dass ich 19 Jahre nicht einmal Sport gemacht habe, ist das nicht übertrieben. In 19 Jahren war ich nicht einmal joggen gewesen, wieso auch, sagte ich mir selbst, ich war ja schlank und brauchte Sport nicht....
Durch eine besondere Person habe ich dann Freeletics vor etwa einem Monat entdeckt. Freeletics zeichnet sich durch hochintensive und abwechslungsreiche Workouts aus - aber das beste daran, es macht Spaß und tut gut. Und damit hätte ich, als fauler Sportmuffel wirklich nicht gerechnet. Ich fühle mich so viel besser, trotz dass ich fünf Tage die Woche Muskelkater habe. Es ist einfach ein tolles Gefühl selbst zu merken, wie man besser wird, schneller wird und mehr Ausdauer und Muskeln aufbaut und Fett verbrennt.
Und welche Musik könnte mich nicht während eines workouts mehr motivieren, als die von Lindsey Stirling?

Eine andere Person hatte meine Denkweise verändert. Früher (und das ist gar nicht lange her) war ich ein Pessimist. Ich sah in nichts einen Sinn, empfand alles als unfair und ungerecht und das Leben war mehr eine Last, als eine Chance für mich.
Umso dankbarer bin ich, dass ich auf Facebook auf Fine-Art Fotografin und Motivational Speaker Brooke Shaden gestoßen bin. Bereits ihr fotografisches Werk lässt einen ungemein inspirieren und Dinge überdenken, doch noch mehr haben mich ihre Worte mitgerissen. Mittlerweile zittiere ich diese sogar selbst gerne unter meinen Posts.
Sich mit positiven Mantras zu umgeben ist etwas gutes. Angefangen habe ich damit, dass ich mir tolle Zitate in ein Word Dokument abspeicherte und auf dieses zugriff, wenn ich mal wieder positive Energie brauchte.
Mittlerweile habe ich einige so sehr davon verinnerlicht, dass ich die Lebensweisheiten einfach lebe.
Ein paar Zitate von Brooke Shaden sind zum Beispiel:

"I might fail a hundred times, but if I succeed at only one thing, I hope it is to help someone, somewhere, in some way. In any way. To spread the love that I feel inside. And should I fail, I will welcome that failure with open arms. I will regret nothing because I tried my best. I will work to correct my mistakes. I will progress. I will challenge myself. I will try."
"Take hold of what is dear to you. Lead yourself through the unknown and trust in your instincts. Know that you have the power to pull yourself up should you fall, the ingenuity to break new ground, and the love of self to know it is worth it."

"I can always be a better person than I am right now."


Und die dritte und letzte Person, die zu meinem veränderten Lifestyle beitrug ist Kristina FullyRaw.
Nein, ich bin kein Rohkostler, noch nichtmal Veganer. Trotzdem motiviert und inspiriert Kristina mich sehr.
Unser Körper ist das einzige, was uns wirklich gehört. Wie wichtig ist er dir und was bist du dir selber Wert?
Ernährung war mir immer egal. Ich habe wirklich kaum Gedanken daran verschwendet, weil ich ja auch nie dick war und daher nicht auf meine Figur achten musste. Also, habe ich oft Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte und fettiges Essen gegessen. Zwar war ich damals schon Vegetarier und Feind von Fast-Food-Ketten wie McDonalds, KFC und Co aber gesünder lebte ich deswegen trotzdem nicht.
Man muss nicht nur noch von Obst, Gemüse und Früchten leben um gesund zu leben. Aber wusstet ihr, dass zahlreiche Krebskranke sich mit einer vollen Rohkost Ernährung selbst vom Krebs heilen konnten, ohne Medikamente und ohne sich einer Chemo unterziehen zu lassen? Die Erde hat uns alles gegeben um uns selber zu heilen. Die Pharmaindustrie ist ein Millionengeschäft, die wollen dich gar nicht gesund machen, wie würden sie sonst an dir verdienen?


Und Fast-Food macht nicht nur krank und dick - sondern auch dumm....
"An 81 Schulen in Großbritannien hat TV-Koch Jamie Oliver Fast Food von den Speiseplänen verbannt und durch eine gesündere Ernährung ersetzt. Wissenschaftler untersuchten die Folgen dieses Versuchs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: In diesen Schulen sank der Krankenstand erheblich, zugleich schnitten die Kinder bei landesweit standardisierten Leistungstests besser ab. Andere Studien kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Fast Food die Denkleistung negativ beeinflusst. Denn das Gehirn muss regelmäßig mit Energie und in der Nahrung enthaltenden Substanzen versorgt werden, da es im Gegensatz zu Muskeln keine Vorräte anlegen kann."


Also, warum führen wir unserem Körper Gifte wie Hamburger und Energy drinks zu, wenn wir wissen, dass sie uns nur Schaden? Des Geschmacks wegen? Seit wann kann Geschmack wichtiger als Gesundheit sein?
Fast-Food sollte generell eigentlich immer eine Ausnahme sein, für viele jedoch ist es die tägliche Nahrungszufuhr.
10 verrückte Fakten über Fast-Food

Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich selbst weit davon entfernt bin mich richtig bewusst gesund zu ernähren. Doch allein die Ernährungsumstellung, die ich gemacht habe wirkt sich so positiv auf mich aus, dass ich einfach froh bin, dass ich den Schritt gemacht habe.
Ich schlafe viel besser, habe am Tag mehr Energie, meine Haut und Haare verbessern sich, ich fühle mich fit und ausgewogen.

Die Kombination von diesen drei Dingen hat meinen Lifestyle komplett verändert und ich habe mich im Leben noch nie so gut gefühlt. Ich wünsche es mir für jeden von euch, dass ihr auch den Weg geht. Fangt klein an, auch ich bin noch am Anfang....aber ihr werdet von der Veränderung begeistert sein.
Ich habe mal ein paar kleine Tipps aufgeschrieben, die ich Interessierten mit auf den Weg geben würde:

  • Sag Nein zu Fast-Food und Energy drinks (bereits ein halber Liter Energydrink ist gesundheitsschädlich.Verrückt, oder?)
  • Stelle Nachforschungen an was du kochen kannst, das gesund ist und nicht zeitaufwendig ist. Du wirst es nicht bereuen.
  •  Versuche möglichst viel Wasser zu trinken.
  •  Ersetze 1-2 Mahlzeiten am Tag mit viel Obst, Gemüse und Früchten oder Veganem Essen.
  • Finde Motivation um dich mehr zu bewegen


Du hast nichts zu verlieren, du kannst nur gewinnen.
Und wenn dir das allein nicht reicht und du immernoch nicht motiviert bist, dann BITTE schau das Video an...
Dieses Video hat bei mir alles verändert. ALLES ist möglich, wenn du bereit bist es zu wollen und zu tun.


Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Foto: Lindsey Stirling
"never let your limitations, your disadvantages, or your adversities
hold you back.
believe in yourself.
everyone has a life to live
look to the stars
and follow your dreams"

Samstag, 18. Oktober 2014

Konkurrenzdenken

Bisher war Konkurrenz nie ein Thema für mich gewesen, da ich anfangs hauptsächlich international tätig war und da ist man einfach keine Bedrohung für jemanden. Wie auch? Man lebt ja irgendwo am anderem Ende der Welt.
Seitdem ich aber immer aktiver mit meiner Facebookseite wurde lernte ich auch innerhalb Deutschlands viele Fotografen und Bildbearbeiter kennen. Wobei „kennenlernen“ übertrieben ist, das ganze ist ja nur virtuell. Trotzdem.
Viele davon sind wunderbare, liebe und offene Menschen, die ich in meinem Newsfeed gar nicht mehr missen möchte. Manche würde ich sogar gerne mal real kennenlernen, andere habe ich sogar schon real kennengelernt.
Dass das ein zweiseitiges Schwert ist, sobald die Bekanntheit wächst, ist klar. - Dennoch übertreiben es manche mit ihrem Konkurrenzdenken, finde ich.
Ich hab in dem Bezug schon verrückte Sachen erlebt.

Zum Beispiel gab es da mal jemanden, der erst begeistert war von dem was ich machte und von mir lernen wollte, doch noch im selben Text sagte er, dass er von mir nichts liken oder kommentieren wird, weil er die Konkurrenz nicht unterstützen will. Ergibt das für euch Sinn?

Oder ein paar andere, die einen aus dem einfachen Grund nicht mögen, weil man im selben Bundesland wie sie lebt und somit eine Konkurrenz ist. Egal, ob Sie einen persönlich kennen oder nicht.

Dann gibt es noch die alten Hasen, die aufgrund ihres Alters alles Besserwissen und in ihrer Welt kein Platz für Menschen ist, die bereits in jungen Jahren etwas drauf haben können. Da wird dann nur nach Fehlern und Kritikmöglichkeiten gesucht, warum?... frag ich mich. Was hat man davon?

Ich hab schon länger aufgehört andere Leute in ihrer Kunst zu „kritisieren“, denn ich finde es einfach nicht richtig. Tipps geben ist etwas ganz anderes als Kritik zu geben. Vielen ist manchmal gar nicht bewusst, was sie mit Kritik anrichten können. - anderen wiederum ist es sehrwohl bewusst und tun das absichtlich.

Ich will niemanden verurteilen, noch jemanden zu nahe treten.... doch was mir besonders im Bezug Konkurrenzdenken aufgefallen ist, ist das es hauptsächlich von über 30-jährigen ausgeht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Einige tolle Fotografen, die ich auch in meiner Freundesliste habe sind überhaupt nicht so. Doch allein von meinen eigenen Erfahrungen her ist das die Einschätzung, die ich zu dem Thema habe....
Während in der Altersgruppe 18 – 25 ich noch niemanden begegnet bin, der irgendwie Konkurrenzdenken hegte und man lieber zusammen voneinander lernte, merkte ich bei 30 – 55 jährigen deutlich unbgeründetes Konkurrenzverhalten.

Ich bin für mehr miteinander und weniger gegeneinander.
Für mich ist es zum Beispiel immer ein Highlight mit anderen kreativen Menschen zusammenzuarbeiten. Da gab es das Projekt wo ich eine Photomanipulation erstellte, während ein anderer Künstler dann seine Paintingskills in das Bild einbrachte.
Vor kurzem hatte ich dann die Zusammenarbeit mit einer anderen Fotografin, die mich fragte, ob ich Lust hätte, zu einem Foto, welches sie gemacht hat, irgendwas fantasyartiges und eigenes zu gestalten. Beide Bilder waren am Ende richtige Hingucker!

Daraus hab ich für mich gelernt, dass man wirklich großes vollbringen kann, wenn man bereit ist mit anderen zusammenzuarbeiten. Wenn man seine Fertigkeiten aber nicht teilen will, weil man fürchtet, dass jemand sie „klauen“ könnte und man Angst vor Konkurrenz hat, dann kann man auch nie wachsen. Man ist vielleicht gut in dem was man macht....aber kann man in so einer Position besser werden? Wenn man nur auf Kritik und Konkurrenz aus ist? Ist das nicht ein totaler Kreativitätskiller?

Letztendlich stören mich diese Konkurrenzdenker zwar nicht...aber es ist lästig und unnötig, auch für sie, finde ich. Vorallem, wenn es auch anders gehen würde... ;) Andererseits könnte man es natürlich auch irgendwo als „Ehre“ ansehen, dass man als Konkurrenz angesehen wird. Aber zu den Menschen gehör ich nicht, die so empfinden.
However, wer sich mit Konkurrenzdenken gut fühlt, soll weiter so machen.
Ich stell es mir unangenehm vor.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

So weit die Füße tragen

"Home is where the heart is"

Es ist lange her, dass ich so langanhaltend glücklich und unbeschwert durchs Leben gegangen bin.
Jeder durchlebt mal schwere Zeiten und in den letzten Jahren hatte es mich getroffen.
Doch auch wenn sich meine Situation nicht viel verändert hat, fühlt es sich doch nun richtig an und Ängste und Zweifel spielen kaum eine Rolle mehr.
Ich bin unterwegs.
Und es fühlt sich gut an.
 Natürlich könnte ich mich auch dazu entscheiden sauer zu sein, was mir in der Vergangenheit widerfahren ist, doch wenn ich jetzt an die letzten Monate so zurückdenke, empfinde ich nichts anderes als Dankbarkeit und Glück, für jeden einzelnen Moment meines Lebens.

Im August hatte ich das Glück eine Person kennenzulernen, zu der ich jetzt keinen Kontakt mehr habe aber ich einfach für die kleine Unendlichkeit dankbar bin, welche wir hatten.
Das war eine unglaublich schöne und lehrreiche Begegnung, die eigentlich mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hatte.
Doch es hat nicht gepasst, weil es zu gut gepasst hat.
Nichts war mehr wie vorher und es gab auch kein zurück mehr. 
Doch wollte ich auch nicht zurück. Ich wollte vorwärts, weiter gehen...
 Nur manchmal bedeutet das auch, Abschied zu nehmen und das ist nie einfach.
Doch ich bin daran gewachsen. Ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen, denn urplötzlich kamen wie von selbst viele Wendungen und Überraschungen in mein Leben.
So kam es, dass sich mir die Möglichkeit bot den internationalen Fotografen Von Wong einen Tag live zu erleben - und das war für mich wirklich eine große uns besondere Sache.

Zeitgleich-, oder durch diese Möglichkeit angetrieben schrieb mir jemand, den ich zwar so eigentlich nur einmal flüchtig gesehen habe, wir uns aber seit zwei Jahren in Facebook in der Freundesliste haben.
Es dauerte nicht lange und die Texte erhielten Romanlänge, ebenso merkten wir, dass der erste Eindruck, welchen wir voneinander hatten gar nicht so gestimmt hat.
Und obwohl wir Meilenweit voneinander entfernt wohnen, unternehmen wir vieles gemeinsam, denn nur ein Narr ist so einfältig und misst Entfernung an Kilometern.
Es sind nicht die Gemeinsamkeiten die Menschen verbinden, sondern die Träume, die sie teilen.

"You teach me how to see all that's beautiful
My senses touch your world I've never pictured
Now I give my hope to you, I surrender
I pray in my heart that this world never ends"

Und wohin der Weg auch führen mag, ich hoffe er teilt sich nicht.
Denn ich will weitergehen. Zusammen. Niemals stehen bleiben und niemanden zurücklassen. Sich gegenseitig ergänzen und helfen auf seinem Weg. Träume gemeinsam nutzen und die Schwächen, durch die Stärken des anderen ausgleichen.
Das verrückteste und Schönste an der Sache sind die Versprechen, die man sich gegeben hat, obwohl man sich noch nicht lange kennt.
Doch ist das Gefühl von Sicherhheit da, dass diese Versprechen zum Ersten Mal nicht gebrochen werden.
Versprechen sind eine Schöne Sache, doch sind sie auch gefährlich. Sie sind gleichzusetzen mit einem Eheversprechen und diese sollte man niemals leichtfertig da her sagen.
Der Missbrauch an Versprechen nimmt in unserer schnellen Zeit stetig zu. Zu schnell ändern sich die Umstände, zu schnell ändert sich die Zuneigung, welche man einst empfunden hat, zu schnell kommt jemand "besseres" und die Worte, die man einst sagte, verlieren plötzlich ihren Wert.
Ich verurteile niemanden, der Versprechen bricht. Auch ich konnte nicht jedes einzelne halten....doch je älter ich wurde, desto mehr wählte ich sie mit Bedacht. 

Ich wünsche jedem so etwas zu erleben, wie ich es zurzeit erlebe.
Was es auch sein mag, ich hoffe es bleibt.

"Weder Regen noch der Schnee hält
Mich zurück,
die Sonnen scheint bald, du wirst seh’n.
Und der Wind begleitet mich und singt
Ein Lied und ich sing mit,
lässt mich immer, immer weitergehen.

Ich bin unterwegs!
Es gefällt mir!
Ich bin unterwegs! 
Bärenbrüder - Unterwegs"



Mittwoch, 1. Oktober 2014

Oktober, endlich! Oder nicht?

Aufgrund meines Zeitmangels ist es für mich schon zu einem innerlichen Triumph geworden, wenn ich mich mal dazu motiviere wieder zu "bloggen". Hurry up! Lia bloggt! Aber bloggen kann man das nicht wirklich nennen, es ist eher so etwas, wie "dem Blog gerade soviel zu geben, dass er nicht ganz abkratzt".  Jetzt empfinde ich tatsächlich Mitleid für einen Blog....

Aber endlich ist Oktober! Oder ist das doch nicht so toll? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, weil ich keine Ahnung habe, was mich im Oktober erwarten wird. Doch wenn ich an die letzten zwei Monate zurückdenke kann ich nicht anders als lächeln, weil das Leben doch ziemlich crazy und manchmal ironisch ist, nicht?

Während der August meine komplette Welt auf den Kopf stellte und einfach alles, wirklich alles änderte, war der September dann der Monat, wo ich auf die Prüfung gestellt wurde. Doch war auch der September unglaublich toll, denn ich hatte das Privileg einem meiner größten Helden bei einem Fotoshooting zusehen zu dürfen. Ich spreche von keinem anderen, als von Benjamin von Wong.
Ein Tag, welchen ich niemals vergessen werde und für den ich unendlich dankbar bin.

August und September. Da zählt man 20 Jahre zu seiner Lebenszeit und erlebt dann zwei so turbulente Monate, die einem förmlich ins Gesicht springen und sagen:" hey, wir spielen mit dir jetzt Karussell und wenn wir fertig mit dir sind, wirst du dich fragen, was du die Jahre vorher eigentlich gemacht und gedacht hast. Du wirst die Welt mit anderen Augen sehen und du wirst wunderbares erleben, solang du nicht die Notbremse ziehst und aussteigst."

Aber wenn ich eine Sache begriffen habe ist es, dass alles zur richtigen Zeit passiert und auch die unschönen, schmerzhaften Dinge in unserem Leben ihre Wichtigkeit und ihren Sinn haben.

In den letzten zwei Monaten musste ich zweimal Abschied von Personen nehmen, die mir die Welt bedeuteten.
In den letzten zwei Monaten habe ich aber auch dreimal die Tür offen gehalten, für neue Menschen. Und wow, ihr glaubt gar nicht auf was für verrückten Wegen tolle Menschen zu uns stoßen können.
Ich glaube ja an viel, an Zufälle jedoch nicht.
Und wenn ich heute an die letzten zwei Monate zurückdenke, bin ich dankbar für jeden kleinen, schönen und schmerzhaften Tag in dieser Zeit.

Doch haltet euch Fern von Menschen, die nie einen Fehler begehen und keinen Mut besitzen.
Und wenn ihr kein Vertrauen in die Menschen habt, dann habt Vertrauen ins Leben.

Eva Creel Photography

"I learned that courage was not the absence of fear, but the triumph over it." - Nelson Mandela.

"If you are brave enough to say goodbye, life will reward you with a new hello. " - Paulo Coehlo


Ich weiß noch nicht, was der Oktober mir bringen wird.
Aber wenn ich versagen sollte, dann werd ich die Leute zwingen, sich zu fragen warum ich immernoch lächel.
Das Leben ist schön, Fremder.

Dienstag, 16. September 2014

Ist Facebook ein Kreativitätskiller?


Eigentlich bin ich ein kreativer Mensch,
nur die letzten Monate war ich mir darüber nicht mehr so sicher.
Genau erklären kann ich das nicht, das ist einfach so eine Intuition die man hat oder eben nicht hat.
Aber ich fühlte mich eher wie jemand, der irgendwas macht und das als kreatives Werk verkauft.
Denn seien wir mal ehrlich, nur weil man mit Photoshop umgehen kann ist man lange noch nicht kreativ.
Know-how kann man erlernen, Kreativität nicht.

Derzeit lese ich abends vor dem schlafengehen ein paar interessante Bücher
über Kunst, Künstler, werden, bleiben, Kreativität, Menschen, und der richtige Umgang mit ihnen...usw.
Und jedes einzelne Kapitel verteilt ein paar Denkanstöße.
Zeitgleich arbeite ich nebenher  an einer Website oder einem online Portfolio, 
wie auch immer man das nennen will.
Ganz abgesehen davon, dass ich mich von Anbieter zu Anbieter herumschlag und nirgends zufrieden bin und das ganze wohl noch ein ewiger Kampf sein wird oder ich es erstmal aufs Eis lege, 
habe ich auch festgestellt, dass besonders meine Fotografien wenig aussagen.

Zwar liegt meine Stärke bisher wirklich in Fantasy Bildbearbeitungen, also Fotomanipualtionen, jedoch will ich auf Dauer die Fotografie nicht auf der Strecke lassen.
Ganz im Gegenteil, ich möchte da noch viel intensiver einsteigen, denn ich liebe das fotografieren
genausosehr wie das bearbeiten.
Und ich muss ehrlich sagen, dass meiner Einschätzung nach, viele meiner Fotos einfach knipserei sind.
Klaro, hängt auch von den Aufträgen ab, die man so bekommt....
Aber unabhängig davon erzählen nur wenige Fotos von mir eine Geschichte.
Und ein Geschichtenerzähler ist das, was ich sein will.

Also, habe ich mir mitten in der Nacht einen Plan gemacht, was ich alles langsam aber garantiert ändern werde. Ich habe Ideen und Projekte aufgeschrieben, die ich verwirklichen möchte.
Und weil man so Projekte nicht von heut auf morgen umsetzen kann, sondern viel Zeit und auch Recherche benötigen, ist der Zeitpunkt eigentlich mehr als perfekt.
Vier Monate bis zum Neuen Jahr, das ist doch mal eine gute Deadline um alles umzustrukturieren
und bis dahin:
Geld sparen, Aufträge machen und practice... practice und noch mehr practice.

Ja, und was hat Facebook jetzt eigentlich mit allem zutun?! :D
Wenn man viele Künstlerseiten liked sieht man alle paar Minuten irgendwelche Bilder, die einem gefallen.
In meinem Fall geht das von Fotografie zu Fotomanipulationen bishin zu matte paintings....also ein ganz schön breites Spektrum.
Wenn man dann so jemand ist, wie ich es bin, will man alles gleich auch ausprobieren und fühlt sich durch Bild xyz total inspiriert. 
Also wird nich lang gezögert und so etwas ähnliches gemacht.
Das Ergebnis sieht schön aus aber ist eben kein wirklich eigenes Projekt, was von Herzen kommt.

Und warum nicht mal ein bisschen größer träumen?
Von wahllos verschiedenen Bildern, lässt sich schlecht eine Ausstellung realsieren.
Wenn man schon keinen expliziten Stil hat, dann braucht man Themen, die eine Galerie füllen könnten.
Und ist das nicht viel aufregender viele verschiedene Bilder zu einem Thema zu gestalten, 
als immer nur eines, was eben einfach hübsch aussieht?
Okay, der Abschnitt klingt größenwahnsinniger als ich es eigentlich meine. :'D
Aber man weiß nie wo man mal landet, vllt hab ich in 5 Jahren alles hingeworfen und mach iwas komplett neues... oder ich habe mich auf ein Gebiet spezialisiert und starte da durch.
Wer weiß das schon? Ich jedenfalls nicht.
Aber man sollte sich alle Möglichkeiten offen lassen, so lange man kann.

Aufjedenfall werde ich in Punkto Fotografie nun einige Änderungen vornehmen.
Bisher habe ich pro Shooting, bzw. pro Idee so 1-2 Fotos maximal bearbeitet.
Aber das reicht nicht und wirkt in einem Fotografie Portfolio auch wesentlich unprofessioneller,
als wenn man 3-4 Fotos von einer Serie zeigt, die alle gut aussehen und ihre eigene Geschichte erzählen.
Erfordert natürlich die dreifache Arbeit aber am Ende wird sich das ausbezahlt machen.




Montag, 25. August 2014

Wer liebt, fürchtet keine Dunkelheit.

....Diese Worte sagte meine unglaublich intelligente Schwester gestern zu mir, 
als ich wieder mit Zweifeln und Zukunftsängsten zu kämpfen hatte.
Und erst verstand ich nicht, was sie damit meinte, 
denn fürchtet nicht jeder den Tod derer die wir lieben?
Aber ich verstehe nun, was sie damit meinte.
Der Tod ist nur ein physischer Verlust, denn alles was wir brauchen
ist tief in unserem Herzen und unseren Erinnerungen.
Wenn wir wirklich lieben, ist Liebe stärker als Verlust und Angst.
Und es gibt nicht nur eine Art von Liebe.
Mutterliebe, Freundschaftliche Liebe, leidenschaftliche Liebe, religiöse Liebe (also zum Glauben)
Liebe zum Leben, seelische Liebe...usw.
 Fragt euch selber, wie viele Beziehungen aus Angst gescheitert sind...
Wie viele Chancen im Leben lassen wir verstreichen, aus Angst vor den Folgen?
Wie viel verpassen wir, aus Angst vor dem Leben?
Sind wir nicht lieber alle viel lieber sicher?
Sicher aber ängstlich.
Hört sich alles nun so voll hippiemäßig an, oder?
Aber denkt wirklich mal drüber nach...

Vorm schlafengehen hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben,
wenn auch nur kurz, keine Angst mehr verspürt.
Das war ein unglaubliches Gefühl, denn ich bin wohl ein ziemlicher Angsthase, was alles angeht!
Ich habe vor allem Angst und verpasse dadurch sovieles.
Zwar bin ich glücklich wie ich momentan lebe, doch Angst ist ein ständiger, nerviger Begleiter.
Und dann wird einem klar, dass man ihn gar nicht bräuchte...
Warum Angst wählen, wenn man Lieben könnte?
Das Leben ist schön.
So schön.
Niemand weiß, wohin uns das Leben führt.
Aber davor Angst zu haben, verschlimmert den Weg nur.
Keine Angst mehr zu haben bedeutet,
nicht mehr verletzt werden zu können.
und weil ich nicht gut in Worten bin, kommen jetzt paar Zitate...

"Who can say if your love grows,
As your heart chose, only time?
And who can say where the road goes?
Where the day flows, only time? 
Who knows? Only time"

"Wer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren."

"I really like the idea that there are persons who fit perfectly to each other. 
Two characters who are only a whole thing when they are together. " 

"Am größten ist eine Liebe dann, wenn sie unsere Seele anrührt und uns nach dem Besten streben lässt. Dann entfacht sie ein Feuer in unseren Herzen und bringt Frieden in unsere Seelen."
 "Ich führte ein gewöhnliches Leben, mit dem feinen Unterschied, dass ich einen Menschen voll und ganz geliebt habe. Sowie das Leben."

"Love is not about how long I can wait for someone, but about how well I understand why I am waiting. " 

"Ill see you in another life
In heaven where we never say goodbye"

Sonntag, 3. August 2014

The weight of life (german post)

"Nur weil Dinge sich ändern, waren sie vorher nicht schlecht.
Sie haben sich einfach nur verändert, wie die Welt um uns herum."
Unsere Leben sind irgendwie oft vergleichbar mit einem dicken Roman. 
Du fängst an die erste Seite zu lesen und bist gespannt, wie es enden wird.
Doch auch wie ein Buch, hat ein Leben zahlreiche bis unendliche Kapitel ... 
und Kapitel sind wichtig, denn wir wollen ja nicht mitten im Satz das Lesezeichen zücken und das Buch zuklappen, oder?
Wir lesen bis zu einem Kapitel und machen dann entweder eine Pause oder lesen noch bis zum nächsten...
Manche Kapitel sind langweilig und man will am liebsten paar Seiten vorspringen.
Manche Kapitel sind so spannend und lustig, dass man sie förmlich miterlebt.
Manche Kapitel sind so zerschmetternd, dass es uns bis aufs Herz berührt.
Aber all die Kapitel sind wichtig. Sonst wäre es ein schlechtes Buch.

Schmerz, Trauer und Angst gehören zum Leben wie Heilung, Freude und Zuversicht.
Für die positvien Dinge, die einem wiederfahren, ist man einfach dankbar.
Aber bei den schlechten und negativen suchen wir schnell nach einem Grund, warum ausgerechnet uns das passiert.
Warum habe ich soviel Pech? Warum muss ich das durchstehen? Wieso verdiene ich kein besseres Leben?

Und weil wir auf diese Fragen keine Antworten bekommen begegnen wir den Zeiten mit Frust, Unverständnis und Verzweiflung.
Wir brauchen einen Schuldigen. Jemanden, der an dem Leid Schuld ist, dass uns so grausam auf vielfältige Weise wiederfährt. 

"Es ist, wie es ist und
es kommt, wie es kommt"

Tatsache ist, solang niemand absichtlich und wissentlich uns schaden wollte, trägt keiner Schuld.
Menschen verletzen uns und wir verletzen Menschen.
Aber nur weil wir verletzt werden, heißt das nicht, dass der jenige das aus Spaß an der Freude gemacht hat.
Manchmal muss man verletzt werden, um auf lange Sicht geheilt zu werden.
Ohne den Schmerz wissen wir nicht, wann uns Glück widerfährt.
Und was es eigentlich bedeutet, am Leben zu sein.

Loslassen tut weh, doch in jedem Neuanfang steckt auch etwas gutes. Für jeden von uns.  Eine Tür schließt sich, die andere öffnet sich. Und wer bereit ist hindurchzugehen, dem werden die Schönen Seiten des Lebens auch entgegen lächeln.
Die andere Tür, die wir hinter uns ließen, wird niemals ganz fort sein, denn sie ist ein Teil von uns.
Und das ist ein so tröstender Gedanke, finde ich.
Ich habe viele Menschen in der Vergangenheit verletzt -
wurde ebenso selbst auch oft enttäuscht.
Aber heute bin ich dankbar für jeden einzelnen Menschen, der kurz oder lang in meinem Leben war und IST. 
Manche Prüfungen waren so schwer, dass ich dachte, sie nicht ertragen zu können...aber am Ende sind wir dann doch noch hier, stärker als vorher.
Wenn ich zurückblicke, sehe ich viel Schmerz, viel Freude und Liebe und vorallem Dankbarkeit.

"Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein, was mir wiederfahren ist.
 Aber es fällt schwer, wütend zu bleiben, wenn es so viel Schönheit auf der Welt gibt. 
Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen - doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. 
Und dann geht mir durch den Kopf, ich sollte mich entspannen und aufhören, zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. 
Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen, kleinen Lebens ..."








Mittwoch, 4. Juni 2014

Warum der Ruf von Digital Künstlern unbegründet so schlecht ist

...Auf Facebook macht Alexander Déboir derzeit ein Projekt namens "Illusion und Realität", weil ihm, wie auch mir auffällt, dass traditionelle Art einfach immer besser ankommt, als digitale.
In dem Projekt täuscht er Skizzen und Zeichnungen vor, welche aber in Wahrheit "nur" ein bearbeitetes Foto sind.

Traditionelle Kunst ist zeitaufwendig und erfordert Talent und Fleiß. Digitale Kunst ist einfach, paar Klicks in Photoshop und schon hat man das perfekte Bild - denken viele. So ist es aber nicht.
Digital Paintings und Photomanipulationen sind genauso zeitaufwendig wie Zeichnungen und Gemälde. Es kommt immer darauf an, wie viel Detailliebe ein Künstler in sein Bild investiert. Ich kenne Künstler, die arbeiten 50 - 80 Stunden in Photoshop an einem Bild. Nur wenn ich das jemanden sage, glaubt das immer kaum jemand.
Der einzige Unterschied zu Photoshop ist, dass du vorallem bei Photomanipulationen kein außergewöhnliches Maltalent sein musst. Es ist von Vorteil, wenn du gut zeichnen kannst und mit dem Grafiktablet umgehen kannst -  aber es geht auch ohne. Jedoch brauchst du A) ein gutes Auge B) Sinn für Farben und Schatten/Lichter und C) super viel Wissen in Photoshop ...und das lernt man nicht innerhalb paar Wochen.

Jedoch löst der Begriff "Photomanipulation" von vorneherein im Gehirn etwas negatives aus. Man denkt sofort an die Manipulation der Medien, die perfekte und unerreichbare Schönheitsideale im Fernsehen und auf Magazinen zeigen. Also, ist das schlecht und scheiße, sagt das Hirn.
Aber auf Gemälden und Zeichungen sind auch bei den großen Künstlern nie Hautunreinheiten zu sehen, hatten die Personen damals keine? Wohl kaum. Bei Gemälden wird auch gesagt, mach mich bitte dünner, mach mein Haar voller (und so weiter) aber es ist ein Gemälde und somit gerechtfertigt, Verschönerungen vorzunehmen. ..... Bei Photomanipulationen jedoch ist das schlecht.
Merkt ihr was? Da besteht kein Unterschied....und trotzdem machen fast alle Menschen einen.
Photomanipulation by http://allad8.deviantart.com/

Digital Painting by http://helga-hertz.deviantart.com
Bei Fotografie ist es ähnlich. Viele Hobbyfotografen- und auch ausgebildete schreien, dass ein Foto kein Foto mehr ist, wenn man es zuviel bearbeitet. Aber für mich ist Fotografie nicht nur knipsen.
So wird beispielsweise oft bei den Bildern von Zemotion gesagt, dass das zwar tolle Bildbearbeitung ist - aber keine Fotografie mehr, weil sie viel vom Grundfoto aus der Kamera verändert. Jedoch schießt sie jedes Bild selbst. Für mich ist das Fotografie, ich kann mir nicht erklären, wie man da etwas anderes sagen kann.
http://zemotion.com
Auch Starfotografin Annie Leibovitz ist vorallem berühmt für ihre tollen, fantasyartigen Photomanipulationen und die findet auch jeder toll. Bloß in unserer kleinkarierten Welt erkennen viele die Arbeit nicht an. "Sind ja nur ein paar Klicks in Photoshop". Für Gemälde zahlen sie mehrere tausend Euro...aber für ein gleichwertiges Digitales Werk sind paar 100€ schon zuviel.
In der Tageszeitung wird, wenn überhaupt, nur über tradiotionelle Kunst geschriebn - nie aber über digitale. Dafür muss man dann erst Fachzeitschriften kaufen.
In zahlreichen Wettbewerben gewinnen schneller gemalte Bilder, obwohl die digitale Konkurrenz gleichwertig ist.Ich finde, die Welt um uns herum muss aufwachen aus ihrer starrsinnigen Denkweise.
Wir leben schließlich nicht mehr in den 60-er Jahren, wo es das alles noch nicht gab.

Es sind nicht nur die Künstler, die mit Pinsel und Bleistift umgehen können, sondern auch die, die mit Kamera und Software zaubern können.
Anni Leibovitz's Game of Thrones für Vanity Fair

by Liancary
by Liancary


Montag, 26. Mai 2014

Andere Welten

 Da ich die letzte Woche nichts gemacht habe, 
außer ein paar Workouts und recherchen über "Superfood", 
habe ich heute gleich zwei Bilder fertig gemacht.
Ich mag sie beide.
Pro Bild habe ich etwa 2  1/2 Stunden gebraucht.
In Facebook erreichen mich mittlerweile immer mehr Anfragen, ob ich ihnen auch Bilder bearbeiten kann....
das freut mich natürlich wahnsinnig, weil sich der ganze Fleiß und all die Arbeit, die letzten Jahre, nun gaaaaaanz langsam ausbezahlt machen.
Ich hoffe, da kommt noch mehr.
Maria Amanda Schaub
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