Sonntag, 19. Oktober 2014

Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Die letzten drei Monate waren die besten meines Lebens. - und das ohne einen Grund. Ich habe weder im Lotto gewonnen, noch Karriere gemacht oder sonstwas.
Momentan habe ich sogar die selben Probleme, die ich letzten Herbst auch hatte. Geldprobleme, Jobprobleme, läuft alles nicht immer ganz glatt. Letztes Jahr hat mich das runtergezogen. Ich bekam Schlafprobleme, Depressionen und achtete kaum noch auf mich.
Wie kann es also sein, dass ich jetzt bei der selben Problematik plötzlich glücklich bin und jeden Tag strahle? (Nein, ich nehm keine Drogen und auch keine Tabletten x'D)
Ich habe ganz einfach meinen Lifestyle geändert.

Lindsey Stirling ist seit 4 Jahren eine große Inspiration und Motivation für mich gewesen. Ich liebe ihre energiegeladene, liebevolle und lustige Art. Sie lebt gesund, glücklich und zieht andere Menschen automatisch mit auf diesen Weg. Ihre Musik läd auch regelrecht dazu ein, sich zu bewegen. Aber zu fünf Liedern etwas herum hampeln bringt nicht wirklich was.
Ich wollte immer Beine wie Lindsey haben, sei ehrlich, wer will solche Beine nicht?
Doch ich war faul und gab mich mit dem Gedanken zufrieden, dass ich ja Dank guter Gene eh nicht fett bin. Wenn ich euch sage, dass ich 19 Jahre nicht einmal Sport gemacht habe, ist das nicht übertrieben. In 19 Jahren war ich nicht einmal joggen gewesen, wieso auch, sagte ich mir selbst, ich war ja schlank und brauchte Sport nicht....
Durch eine besondere Person habe ich dann Freeletics vor etwa einem Monat entdeckt. Freeletics zeichnet sich durch hochintensive und abwechslungsreiche Workouts aus - aber das beste daran, es macht Spaß und tut gut. Und damit hätte ich, als fauler Sportmuffel wirklich nicht gerechnet. Ich fühle mich so viel besser, trotz dass ich fünf Tage die Woche Muskelkater habe. Es ist einfach ein tolles Gefühl selbst zu merken, wie man besser wird, schneller wird und mehr Ausdauer und Muskeln aufbaut und Fett verbrennt.
Und welche Musik könnte mich nicht während eines workouts mehr motivieren, als die von Lindsey Stirling?

Eine andere Person hatte meine Denkweise verändert. Früher (und das ist gar nicht lange her) war ich ein Pessimist. Ich sah in nichts einen Sinn, empfand alles als unfair und ungerecht und das Leben war mehr eine Last, als eine Chance für mich.
Umso dankbarer bin ich, dass ich auf Facebook auf Fine-Art Fotografin und Motivational Speaker Brooke Shaden gestoßen bin. Bereits ihr fotografisches Werk lässt einen ungemein inspirieren und Dinge überdenken, doch noch mehr haben mich ihre Worte mitgerissen. Mittlerweile zittiere ich diese sogar selbst gerne unter meinen Posts.
Sich mit positiven Mantras zu umgeben ist etwas gutes. Angefangen habe ich damit, dass ich mir tolle Zitate in ein Word Dokument abspeicherte und auf dieses zugriff, wenn ich mal wieder positive Energie brauchte.
Mittlerweile habe ich einige so sehr davon verinnerlicht, dass ich die Lebensweisheiten einfach lebe.
Ein paar Zitate von Brooke Shaden sind zum Beispiel:

"I might fail a hundred times, but if I succeed at only one thing, I hope it is to help someone, somewhere, in some way. In any way. To spread the love that I feel inside. And should I fail, I will welcome that failure with open arms. I will regret nothing because I tried my best. I will work to correct my mistakes. I will progress. I will challenge myself. I will try."
"Take hold of what is dear to you. Lead yourself through the unknown and trust in your instincts. Know that you have the power to pull yourself up should you fall, the ingenuity to break new ground, and the love of self to know it is worth it."

"I can always be a better person than I am right now."


Und die dritte und letzte Person, die zu meinem veränderten Lifestyle beitrug ist Kristina FullyRaw.
Nein, ich bin kein Rohkostler, noch nichtmal Veganer. Trotzdem motiviert und inspiriert Kristina mich sehr.
Unser Körper ist das einzige, was uns wirklich gehört. Wie wichtig ist er dir und was bist du dir selber Wert?
Ernährung war mir immer egal. Ich habe wirklich kaum Gedanken daran verschwendet, weil ich ja auch nie dick war und daher nicht auf meine Figur achten musste. Also, habe ich oft Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte und fettiges Essen gegessen. Zwar war ich damals schon Vegetarier und Feind von Fast-Food-Ketten wie McDonalds, KFC und Co aber gesünder lebte ich deswegen trotzdem nicht.
Man muss nicht nur noch von Obst, Gemüse und Früchten leben um gesund zu leben. Aber wusstet ihr, dass zahlreiche Krebskranke sich mit einer vollen Rohkost Ernährung selbst vom Krebs heilen konnten, ohne Medikamente und ohne sich einer Chemo unterziehen zu lassen? Die Erde hat uns alles gegeben um uns selber zu heilen. Die Pharmaindustrie ist ein Millionengeschäft, die wollen dich gar nicht gesund machen, wie würden sie sonst an dir verdienen?


Und Fast-Food macht nicht nur krank und dick - sondern auch dumm....
"An 81 Schulen in Großbritannien hat TV-Koch Jamie Oliver Fast Food von den Speiseplänen verbannt und durch eine gesündere Ernährung ersetzt. Wissenschaftler untersuchten die Folgen dieses Versuchs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: In diesen Schulen sank der Krankenstand erheblich, zugleich schnitten die Kinder bei landesweit standardisierten Leistungstests besser ab. Andere Studien kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Fast Food die Denkleistung negativ beeinflusst. Denn das Gehirn muss regelmäßig mit Energie und in der Nahrung enthaltenden Substanzen versorgt werden, da es im Gegensatz zu Muskeln keine Vorräte anlegen kann."


Also, warum führen wir unserem Körper Gifte wie Hamburger und Energy drinks zu, wenn wir wissen, dass sie uns nur Schaden? Des Geschmacks wegen? Seit wann kann Geschmack wichtiger als Gesundheit sein?
Fast-Food sollte generell eigentlich immer eine Ausnahme sein, für viele jedoch ist es die tägliche Nahrungszufuhr.
10 verrückte Fakten über Fast-Food

Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich selbst weit davon entfernt bin mich richtig bewusst gesund zu ernähren. Doch allein die Ernährungsumstellung, die ich gemacht habe wirkt sich so positiv auf mich aus, dass ich einfach froh bin, dass ich den Schritt gemacht habe.
Ich schlafe viel besser, habe am Tag mehr Energie, meine Haut und Haare verbessern sich, ich fühle mich fit und ausgewogen.

Die Kombination von diesen drei Dingen hat meinen Lifestyle komplett verändert und ich habe mich im Leben noch nie so gut gefühlt. Ich wünsche es mir für jeden von euch, dass ihr auch den Weg geht. Fangt klein an, auch ich bin noch am Anfang....aber ihr werdet von der Veränderung begeistert sein.
Ich habe mal ein paar kleine Tipps aufgeschrieben, die ich Interessierten mit auf den Weg geben würde:

  • Sag Nein zu Fast-Food und Energy drinks (bereits ein halber Liter Energydrink ist gesundheitsschädlich.Verrückt, oder?)
  • Stelle Nachforschungen an was du kochen kannst, das gesund ist und nicht zeitaufwendig ist. Du wirst es nicht bereuen.
  •  Versuche möglichst viel Wasser zu trinken.
  •  Ersetze 1-2 Mahlzeiten am Tag mit viel Obst, Gemüse und Früchten oder Veganem Essen.
  • Finde Motivation um dich mehr zu bewegen


Du hast nichts zu verlieren, du kannst nur gewinnen.
Und wenn dir das allein nicht reicht und du immernoch nicht motiviert bist, dann BITTE schau das Video an...
Dieses Video hat bei mir alles verändert. ALLES ist möglich, wenn du bereit bist es zu wollen und zu tun.


Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Foto: Lindsey Stirling
"never let your limitations, your disadvantages, or your adversities
hold you back.
believe in yourself.
everyone has a life to live
look to the stars
and follow your dreams"

Samstag, 18. Oktober 2014

Konkurrenzdenken

Bisher war Konkurrenz nie ein Thema für mich gewesen, da ich anfangs hauptsächlich international tätig war und da ist man einfach keine Bedrohung für jemanden. Wie auch? Man lebt ja irgendwo am anderem Ende der Welt.
Seitdem ich aber immer aktiver mit meiner Facebookseite wurde lernte ich auch innerhalb Deutschlands viele Fotografen und Bildbearbeiter kennen. Wobei „kennenlernen“ übertrieben ist, das ganze ist ja nur virtuell. Trotzdem.
Viele davon sind wunderbare, liebe und offene Menschen, die ich in meinem Newsfeed gar nicht mehr missen möchte. Manche würde ich sogar gerne mal real kennenlernen, andere habe ich sogar schon real kennengelernt.
Dass das ein zweiseitiges Schwert ist, sobald die Bekanntheit wächst, ist klar. - Dennoch übertreiben es manche mit ihrem Konkurrenzdenken, finde ich.
Ich hab in dem Bezug schon verrückte Sachen erlebt.

Zum Beispiel gab es da mal jemanden, der erst begeistert war von dem was ich machte und von mir lernen wollte, doch noch im selben Text sagte er, dass er von mir nichts liken oder kommentieren wird, weil er die Konkurrenz nicht unterstützen will. Ergibt das für euch Sinn?

Oder ein paar andere, die einen aus dem einfachen Grund nicht mögen, weil man im selben Bundesland wie sie lebt und somit eine Konkurrenz ist. Egal, ob Sie einen persönlich kennen oder nicht.

Dann gibt es noch die alten Hasen, die aufgrund ihres Alters alles Besserwissen und in ihrer Welt kein Platz für Menschen ist, die bereits in jungen Jahren etwas drauf haben können. Da wird dann nur nach Fehlern und Kritikmöglichkeiten gesucht, warum?... frag ich mich. Was hat man davon?

Ich hab schon länger aufgehört andere Leute in ihrer Kunst zu „kritisieren“, denn ich finde es einfach nicht richtig. Tipps geben ist etwas ganz anderes als Kritik zu geben. Vielen ist manchmal gar nicht bewusst, was sie mit Kritik anrichten können. - anderen wiederum ist es sehrwohl bewusst und tun das absichtlich.

Ich will niemanden verurteilen, noch jemanden zu nahe treten.... doch was mir besonders im Bezug Konkurrenzdenken aufgefallen ist, ist das es hauptsächlich von über 30-jährigen ausgeht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Einige tolle Fotografen, die ich auch in meiner Freundesliste habe sind überhaupt nicht so. Doch allein von meinen eigenen Erfahrungen her ist das die Einschätzung, die ich zu dem Thema habe....
Während in der Altersgruppe 18 – 25 ich noch niemanden begegnet bin, der irgendwie Konkurrenzdenken hegte und man lieber zusammen voneinander lernte, merkte ich bei 30 – 55 jährigen deutlich unbgeründetes Konkurrenzverhalten.

Ich bin für mehr miteinander und weniger gegeneinander.
Für mich ist es zum Beispiel immer ein Highlight mit anderen kreativen Menschen zusammenzuarbeiten. Da gab es das Projekt wo ich eine Photomanipulation erstellte, während ein anderer Künstler dann seine Paintingskills in das Bild einbrachte.
Vor kurzem hatte ich dann die Zusammenarbeit mit einer anderen Fotografin, die mich fragte, ob ich Lust hätte, zu einem Foto, welches sie gemacht hat, irgendwas fantasyartiges und eigenes zu gestalten. Beide Bilder waren am Ende richtige Hingucker!

Daraus hab ich für mich gelernt, dass man wirklich großes vollbringen kann, wenn man bereit ist mit anderen zusammenzuarbeiten. Wenn man seine Fertigkeiten aber nicht teilen will, weil man fürchtet, dass jemand sie „klauen“ könnte und man Angst vor Konkurrenz hat, dann kann man auch nie wachsen. Man ist vielleicht gut in dem was man macht....aber kann man in so einer Position besser werden? Wenn man nur auf Kritik und Konkurrenz aus ist? Ist das nicht ein totaler Kreativitätskiller?

Letztendlich stören mich diese Konkurrenzdenker zwar nicht...aber es ist lästig und unnötig, auch für sie, finde ich. Vorallem, wenn es auch anders gehen würde... ;) Andererseits könnte man es natürlich auch irgendwo als „Ehre“ ansehen, dass man als Konkurrenz angesehen wird. Aber zu den Menschen gehör ich nicht, die so empfinden.
However, wer sich mit Konkurrenzdenken gut fühlt, soll weiter so machen.
Ich stell es mir unangenehm vor.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

So weit die Füße tragen

"Home is where the heart is"

Es ist lange her, dass ich so langanhaltend glücklich und unbeschwert durchs Leben gegangen bin.
Jeder durchlebt mal schwere Zeiten und in den letzten Jahren hatte es mich getroffen.
Doch auch wenn sich meine Situation nicht viel verändert hat, fühlt es sich doch nun richtig an und Ängste und Zweifel spielen kaum eine Rolle mehr.
Ich bin unterwegs.
Und es fühlt sich gut an.
 Natürlich könnte ich mich auch dazu entscheiden sauer zu sein, was mir in der Vergangenheit widerfahren ist, doch wenn ich jetzt an die letzten Monate so zurückdenke, empfinde ich nichts anderes als Dankbarkeit und Glück, für jeden einzelnen Moment meines Lebens.

Im August hatte ich das Glück eine Person kennenzulernen, zu der ich jetzt keinen Kontakt mehr habe aber ich einfach für die kleine Unendlichkeit dankbar bin, welche wir hatten.
Das war eine unglaublich schöne und lehrreiche Begegnung, die eigentlich mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hatte.
Doch es hat nicht gepasst, weil es zu gut gepasst hat.
Nichts war mehr wie vorher und es gab auch kein zurück mehr. 
Doch wollte ich auch nicht zurück. Ich wollte vorwärts, weiter gehen...
 Nur manchmal bedeutet das auch, Abschied zu nehmen und das ist nie einfach.
Doch ich bin daran gewachsen. Ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen, denn urplötzlich kamen wie von selbst viele Wendungen und Überraschungen in mein Leben.
So kam es, dass sich mir die Möglichkeit bot den internationalen Fotografen Von Wong einen Tag live zu erleben - und das war für mich wirklich eine große uns besondere Sache.

Zeitgleich-, oder durch diese Möglichkeit angetrieben schrieb mir jemand, den ich zwar so eigentlich nur einmal flüchtig gesehen habe, wir uns aber seit zwei Jahren in Facebook in der Freundesliste haben.
Es dauerte nicht lange und die Texte erhielten Romanlänge, ebenso merkten wir, dass der erste Eindruck, welchen wir voneinander hatten gar nicht so gestimmt hat.
Und obwohl wir Meilenweit voneinander entfernt wohnen, unternehmen wir vieles gemeinsam, denn nur ein Narr ist so einfältig und misst Entfernung an Kilometern.
Es sind nicht die Gemeinsamkeiten die Menschen verbinden, sondern die Träume, die sie teilen.

"You teach me how to see all that's beautiful
My senses touch your world I've never pictured
Now I give my hope to you, I surrender
I pray in my heart that this world never ends"

Und wohin der Weg auch führen mag, ich hoffe er teilt sich nicht.
Denn ich will weitergehen. Zusammen. Niemals stehen bleiben und niemanden zurücklassen. Sich gegenseitig ergänzen und helfen auf seinem Weg. Träume gemeinsam nutzen und die Schwächen, durch die Stärken des anderen ausgleichen.
Das verrückteste und Schönste an der Sache sind die Versprechen, die man sich gegeben hat, obwohl man sich noch nicht lange kennt.
Doch ist das Gefühl von Sicherhheit da, dass diese Versprechen zum Ersten Mal nicht gebrochen werden.
Versprechen sind eine Schöne Sache, doch sind sie auch gefährlich. Sie sind gleichzusetzen mit einem Eheversprechen und diese sollte man niemals leichtfertig da her sagen.
Der Missbrauch an Versprechen nimmt in unserer schnellen Zeit stetig zu. Zu schnell ändern sich die Umstände, zu schnell ändert sich die Zuneigung, welche man einst empfunden hat, zu schnell kommt jemand "besseres" und die Worte, die man einst sagte, verlieren plötzlich ihren Wert.
Ich verurteile niemanden, der Versprechen bricht. Auch ich konnte nicht jedes einzelne halten....doch je älter ich wurde, desto mehr wählte ich sie mit Bedacht. 

Ich wünsche jedem so etwas zu erleben, wie ich es zurzeit erlebe.
Was es auch sein mag, ich hoffe es bleibt.

"Weder Regen noch der Schnee hält
Mich zurück,
die Sonnen scheint bald, du wirst seh’n.
Und der Wind begleitet mich und singt
Ein Lied und ich sing mit,
lässt mich immer, immer weitergehen.

Ich bin unterwegs!
Es gefällt mir!
Ich bin unterwegs! 
Bärenbrüder - Unterwegs"



Mittwoch, 1. Oktober 2014

Oktober, endlich! Oder nicht?

Aufgrund meines Zeitmangels ist es für mich schon zu einem innerlichen Triumph geworden, wenn ich mich mal dazu motiviere wieder zu "bloggen". Hurry up! Lia bloggt! Aber bloggen kann man das nicht wirklich nennen, es ist eher so etwas, wie "dem Blog gerade soviel zu geben, dass er nicht ganz abkratzt".  Jetzt empfinde ich tatsächlich Mitleid für einen Blog....

Aber endlich ist Oktober! Oder ist das doch nicht so toll? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, weil ich keine Ahnung habe, was mich im Oktober erwarten wird. Doch wenn ich an die letzten zwei Monate zurückdenke kann ich nicht anders als lächeln, weil das Leben doch ziemlich crazy und manchmal ironisch ist, nicht?

Während der August meine komplette Welt auf den Kopf stellte und einfach alles, wirklich alles änderte, war der September dann der Monat, wo ich auf die Prüfung gestellt wurde. Doch war auch der September unglaublich toll, denn ich hatte das Privileg einem meiner größten Helden bei einem Fotoshooting zusehen zu dürfen. Ich spreche von keinem anderen, als von Benjamin von Wong.
Ein Tag, welchen ich niemals vergessen werde und für den ich unendlich dankbar bin.

August und September. Da zählt man 20 Jahre zu seiner Lebenszeit und erlebt dann zwei so turbulente Monate, die einem förmlich ins Gesicht springen und sagen:" hey, wir spielen mit dir jetzt Karussell und wenn wir fertig mit dir sind, wirst du dich fragen, was du die Jahre vorher eigentlich gemacht und gedacht hast. Du wirst die Welt mit anderen Augen sehen und du wirst wunderbares erleben, solang du nicht die Notbremse ziehst und aussteigst."

Aber wenn ich eine Sache begriffen habe ist es, dass alles zur richtigen Zeit passiert und auch die unschönen, schmerzhaften Dinge in unserem Leben ihre Wichtigkeit und ihren Sinn haben.

In den letzten zwei Monaten musste ich zweimal Abschied von Personen nehmen, die mir die Welt bedeuteten.
In den letzten zwei Monaten habe ich aber auch dreimal die Tür offen gehalten, für neue Menschen. Und wow, ihr glaubt gar nicht auf was für verrückten Wegen tolle Menschen zu uns stoßen können.
Ich glaube ja an viel, an Zufälle jedoch nicht.
Und wenn ich heute an die letzten zwei Monate zurückdenke, bin ich dankbar für jeden kleinen, schönen und schmerzhaften Tag in dieser Zeit.

Doch haltet euch Fern von Menschen, die nie einen Fehler begehen und keinen Mut besitzen.
Und wenn ihr kein Vertrauen in die Menschen habt, dann habt Vertrauen ins Leben.

Eva Creel Photography

"I learned that courage was not the absence of fear, but the triumph over it." - Nelson Mandela.

"If you are brave enough to say goodbye, life will reward you with a new hello. " - Paulo Coehlo


Ich weiß noch nicht, was der Oktober mir bringen wird.
Aber wenn ich versagen sollte, dann werd ich die Leute zwingen, sich zu fragen warum ich immernoch lächel.
Das Leben ist schön, Fremder.